Geschichtspolitik in Polen

Zeitgeschichte-online - 19.11.2015

„Ida“[1], ein Film in schlichter Schwarz-Weiß-Optik, im kaum noch verwendeten, archaisch anmutenden Bildformat 3:4 und mit dezenter Jazzmusik im Hintergrund, erzählt die Geschichte von Anna / Ida (Agata Trzebuchowska), einer katholischen Novizin, die von ihrer Tante Wanda (Agata Kulesza), einer Richterin im stalinistisch geprägten Polen erfährt, dass sie Jüdin ist. Die Handlung spielt irgendwo in Polen, in den düsteren, spätherbstlichen Tagen des Jahres 1962. Die beiden Frauen machen sich auf eine Reise in ihr Heimatdorf. Hier wird sich herausstellen, dass ihre Familie knapp zwanzig Jahre zuvor weiterlesen...

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Filmstill aus dem Film "Ida" (2013)