Moralische Ökonomie. Bundesdeutsche Automobilunternehmen und Apartheid

Im Januar 1978 besuchte eine Delegation des Internationalen Metallarbeiter-Bundes (IMB) Südafrika. Geleitet wurde sie von Eugen Loderer, Präsident des IMB und Vorsitzender der IG Metall in der Bundesrepublik. Die zweiwöchige Reise diente dazu, sich vor Ort über die Arbeitsbedingungen schwarzer Beschäftigter in europäischen Tochterunternehmen zu informieren und die Umsetzung des »Code of Conduct« zu prüfen, den die Außenminister der Europäischen Gemeinschaft (EG) im Herbst 1977 für Firmen ihrer Mitgliedsstaaten in Südafrika erlassen hatten. Die fünfköpfige Delegation vermied Kontakte mit der Regierung, weiterlesen...

Weitere Beiträge in zeitgeschichte DIGITAL

Trainingszentrum im BMW-Werk in Rosslyn, Südafrika, 1978. BMW und andere Automobilfirmen versuchten so, schwarze Beschäftigte zu qualifizieren; eine Berufsausbildung für Schwarze wurde erst 1979 offiziell zugelassen. (BMW AG, BMW Group Archiv)
Dieser Beitrag wurde am 18.05.2016 auf dem Portal Zeithistorische Forschungen des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam veröffentlicht.
Internationale Beziehungen Menschenrechte Politik Race Soziales Transnationale Geschichte Unternehmen Verflechtung Wirtschaft Afrika Afrika südlich der Sahara Europa Westeuropa Deutschland Bundesrepublik regional übergreifend 1945-