Zur Genese des Rechts auf Wahrheit

Seit der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 beobachten wir einen Prozess der ständigen Erweiterung und Ausdifferenzierung völkerrechtlicher Menschenrechtsnormen. Die Herausbildung des Rechts auf Wahrheit – mitunter auch als Recht auf Wissen firmierend – ist Teil dieses Prozesses. Es handelt sich um ein Konzept, dem vor allem in den neunziger und zweitausender Jahren Aufmerksamkeit zuteil wurde. Es vereint zwei unterschiedliche Ansprüche in sich. Zum einen zielt es darauf ab, dem individuell-psychologischen Bedürfnis von Opfern staatlicher Menschenrechtsverletzungen weiterlesen...

Weitere Beiträge in zeitgeschichte DIGITAL

Dieser Beitrag wurde am 22.11.2018 auf dem Portal Zeitgeschichte-online des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam veröffentlicht.
Geistes- und Ideengeschichte Transnationale Geschichte 20. Jahrhundert übergreifend