Von totalitären Schäferhunden und libertären Mauerkaninchen

Der Aufsatz der 26-jährigen Doktorandin versprach viel: Nicht weniger als „die zentrale Bedeutung der Human-Animal Studies für die neuere Totalitarismusforschung“ wollte „Christiane Schulte“ in ihrem „Beitrag zur Gewaltgeschichte des Jahrhunderts der Extreme“ unter Beweis stellen, der im Dezember 2015 in „Totalitarismus und Demokratie“ erschien, der Hauszeitschrift des Dresdner Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung.[1] Entsprechend steil waren die Thesen des Beitrags, der um die Frage „Waren deutsche Hunde […] immer schon deutsche Täter?“ kreiste und unter anderem mit der Behauptung weiterlesen...

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Filmstill aus dem Dokumentarfilm: „Królik po berlińsku” („Mauerhasen”) von Bartosz Konopka, PL/D 2009 (online auf YouTube)

Dieser Beitrag wurde am 23.02.2016 auf dem Portal Zeitgeschichte-online des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam veröffentlicht.
Geschichtstheorie(n)