Besitzen und Benutzen, Geben und Nehmen

Über das Soziale an den Dingen

Als Sozialhistorikerin möchte ich meine Arbeit nur ungern auf die Sphäre des Alltäglichen reduzieren, nicht zuletzt, weil das Konzept des Alltags vage und zugleich in einer unbestimmten Weise anmutend ist, mit der ich mich wenig identifizieren kann. Deshalb erscheint mir der von Wolfgang Ruppert vorgeschlagene Begriff des „Lebenszusammenhangs“ für das Verständnis des sozialen Gebrauchs, der von den Dingen gemacht wird, angemessener. Wenn ich „das Soziale“ in den Mittelpunkt meiner Arbeit als Historikerin stelle, dann ist klar, dass es hierbei um Beziehungen durch weiterlesen...

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Bremer Rundfunkmuseum: Wohnzimmer, 1950er Jahre, mit gehobener technischer Ausstattung (und Sammeltassen im Wohnzimmerschrank)
Foto: Jürgen Howaldt, April 2012, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Dieser Beitrag wurde am 26.10.2016 auf dem Portal Zeitgeschichte-online des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam veröffentlicht.
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