Gefährdetes jüdisches Erbe im „Armenhaus Europas“

Bereist man heute die Republik Moldau, stößt man unweigerlich auf Spuren vergangenen jüdischen Lebens. Traditionelle Häuser, Synagogen und nicht zuletzt über sechzig jüdische Friedhöfe säumen die eindrucksvolle Landschaft „wie Steine an einer Küste“ [1]. Einige liegen über Dörfern an Flussufern, auf sanft geschwungenen Hügeln; andere mitten in Städten wie in der Hauptstadt Chisinau. Diese Orte sind sehr eindrucksvoll, aber viele von ihnen bieten auch ein trauriges Bild. Die Grabsteine sind häufig von Gras überwuchert oder ganz in einem Wald verschwunden. Zwar werden jüdische Friedhöfe traditionell weiterlesen...

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Der Jüdische Friedhof von Vălcineţ, 13. Juni 2017, © Maren Röger

Dieser Beitrag wurde am 14.11.2017 auf dem Portal Zeitgeschichte-online des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam veröffentlicht.
Public History Transnationale Geschichte Südosteuropa/Jugoslawien 20. Jahrhundert übergreifend