»Ruhrpott-Rambo«. Die Schimanski-Tatorte und der Wandel von Gewalt in westdeutschen Fernsehkrimis

»Wie damals hinter’m KohlenschachtDer heut’ wie’n off’nes Grab stillliegtFür wen hast du in dieser NachtAls Held die Fresse vollgekriegt?«Klaus Lage[1]»Viele Jugendliche könnten durch solche Sendungen zur Ansicht gelangen, daß Gewalt gegen Mitmenschen etwas Normales ist und zur Nachahmung empfohlen wird«,[2] schrieb eine Zuschauerin anlässlich der Ausstrahlung des ARD-Tatorts »Zweierlei Blut« mit Kommissar Schimanski (Götz George) am 22. Juli 1984.[3] Die »Bild«-Zeitung behauptete, Millionen Zuschauer seien »empört«, und der »Spiegel« zitierte Bremens Polizeipräsident Ernst Diekmann mit den Worten: weiterlesen...

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»Zweierlei Blut« (1984): Schimanski (Götz George), nachdem er von Hooligans zusammengeschlagen worden ist
Dieser Beitrag wurde am 03.10.2018 auf dem Portal Zeithistorische Forschungen des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam veröffentlicht.
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