Hoffnung auf Erfolg. Akteurszentrierte Handlungskonzepte in der Migrations- und Flüchtlingsforschung

1. Eigenwillige AkteureAm 24. Januar 1942 erschien Dorothea Reith, zum damaligen Zeitpunkt 58 Jahre alt, beim Kriminaldauerdienst der Geheimen Staatspolizei in Stettin und brachte folgenden Sachverhalt zur Anzeige: »In unserer Drogerie, in der gleichzeitig eine Fotoabteilung besteht, wurde dieser Tage ein Rollfilm mit 16 Aufnahmen zur Entwicklung und Bildvergrößerung zur Fertigung je eines Abzuges in Auftrag gegeben. […] Von dem Auftrag habe ich erst erfahren, als ich die Negative und Abzüge sah, die mir im äußersten Grade verdächtig erscheinen. Es sind anscheinend Gefangenenlager-Aufnahmen, wobei weiterlesen...

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In Röszke, im Südosten Ungarns, überquerten im September 2015 täglich Tausende Menschen aus Syrien die serbische Grenze Richtung Ungarn. Das Foto zeigt aber Flüchtende, die sich nicht in Ungarn registrieren lassen wollten und nach Serbien zurückkehrten, um andere Migrationswege zu finden.(Foto: Erik Marquardt, <https://erik-marquardt.de>)
Dieser Beitrag wurde am 05.11.2018 auf dem Portal Zeithistorische Forschungen des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam veröffentlicht.
Flucht und Vertreibung Geschichtstheorie(n) Kommunikation Migration Wissenschaft ohne regionalen Schwerpunkt ohne epochalen Schwerpunkt