Nachgehen. Eine Spurensuche auf Walter Benjamins letzter Fluchtroute

1. Die Pyrenäen als Landschaft der ÜbergängeDie Pyrenäen bilden eine natürliche Grenze zwischen Frankreich und Spanien, zwischen dem europäischen Hauptland und der iberischen Halbinsel. Dort, wo sie nicht in den Himmel ragen, in ihren Tälern und auf ihren Passhöhen sowie an den Meeren, waren die Pyrenäen auch stets eine tierra de paso, eine Transitzone. An ihren östlichen Ausläufern gibt es zwei bedeutende Übergänge. Einer liegt im sanften, flachen Tal von La Jonquera und quert die Landesgrenze bei Le Perthus. Der andere kreuzt an der Küste am Coll dels Belitres zwischen Cerbère (Frankreich) und weiterlesen...

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Der Chemin Walter Benjamin ist auf der französischen Seite der Grenze seit 2007 als Erinnerungsweg ausgeschildert. Die Tafel Nr. 4 informiert, dass Walter Benjamins Gruppe an einer bestimmten Quelle gerastet habe. In Lisa Fittkos Lebenserinnerungen findet sich diese Angabe nicht.(Foto: Verena Boos)
Dieser Beitrag wurde am 05.11.2018 auf dem Portal Zeithistorische Forschungen des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam veröffentlicht.
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