Transitional Justice

Ende der 1990er-Jahre etablierte sich sowohl in Politik und
Politikberatung als auch in der sozial- und rechtswissenschaftlichen
Forschung ein neuer Begriff für Prozesse, Praktiken und
Organisationsformen im Umgang mit Verbrechen, die vor einer
politischen Transition vom Vorgängerregime oder während eines
Bürgerkriegs begangen worden waren: Transitional Justice. Dazu hatten
die politischen Umbrüche in Süd- und Zentralamerika, in Ost-,
Mittel- und Südosteuropa sowie insbesondere auch das Ende der
Apartheid in Südafrika maßgeblich beigetragen. Aufgrund dieser
Ereignisse und ihrer Folgeprobleme wuchs weiterlesen...

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Tegucigalpa, Honduras: Gedenken an die ermordeten AktivistInnen während der Vorstellung des Berichts der alternativen Wahrheitskommission, die über Menschenrechtsverletzungen während und nach dem zivil-militärischen Putsch 2009 berichtet. Foto: Hondurasdelegation. Bericht der alternativen Wahrheitskommission, Quelle: Flickr (CC BY-NC-SA 2.0).
Dieser Beitrag wurde am 25.01.2013 auf dem Portal Docupedia-Zeitgeschichte des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam veröffentlicht.
ohne regionalen Schwerpunkt 20. Jahrhundert übergreifend