Keynes’ zweiter Frühling. Leiden und Leidenschaft der Wirtschaftswissenschaften in der Wirtschaftskrise

AnmerkungenUnfreundliche Häme schüttete sich noch Ende des letzten Jahres in der Öffentlichkeit über einem vormals so vielgerühmten Berufsstand aus. Die Ökonomen wurden sehr unverblümt dafür kritisiert, dass sie vor der Wirtschaftskrise ahnungslos und in der Wirtschaftskrise orientierungslos gewesen seien. Lisa Nienhaus, Wirtschaftsredakteurin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ), bezeichnete sie als kollektive „Blindgänger“.1 Als „Starökonomen“ wurden plötzlich Wissenschaftler gelobt, die dem Fach zuvor als Außenseiter und Schwarzseher galten, wie der vor der Finanzkrise noch als „Dr. Doom“ weiterlesen...

Weitere Beiträge in zeitgeschichte DIGITAL

Dieser Beitrag wurde am 13.09.2010 auf dem Portal Zeithistorische Forschungen des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam veröffentlicht.
Geistes- und Ideengeschichte Wirtschaft Wissenschaft ohne regionalen Schwerpunkt 20. Jahrhundert übergreifend 1900-1945 1945-