Männliche Genieformel und ihre Irritationen

Weibliches Genie?

„Ein weibliches Genie – ein Unding. (Fehlen von Mut und Persönlichkeit)“ Johann Nepomuk Brischar (1819–1897)

 

Wer zu ergründen sucht, welche diskursiven Vorbedingungen die heutige Unterrepräsentanz von Frauen in der Wissenschaft hat, wage einen Blick in die lange und verschlungene Geschichte der Verbindung von Genus und Genie. Dieser Blick offenbart, welche Begründungsfiguren seit der Antike dazu führten, dass schöpferische Geistigkeit und Weiblichsein lange Zeit als prinzipiell unvereinbar galten und teilweise bis heute gelten. Als Teil einer kritischen Geisteswissenschaftsgeschichte read on...

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Johann Caspar Lavaters Geniegesichter voller „Erfindungsgeist“, „Kraft“ und „Genie“ (1783). Lavater, Johann Caspar (1783): J. C. Lavaters physiognomische Fragmente zur Beförderung von Menschenkenntniss und Menschenliebe. Bd. 1, Winterthur: Verlag Heinrich Steiners und Compagnie, S. 231, Tafel VII, Abb. 2, 3, 7

This article has been published on 04.03.2019 on the portal Zeitgeschichte-online of the Centre for Contemporary History Potsdam
Geistes- und Ideengeschichte Europa Deutschland 1900-1945